Prof. Mettnitzer, Kärntner Theologe, Seelsorger u. Psychotherapeut, erklärte, was wir in Krisenzeiten voneinander lernen können
© Hans Jost
Starke Prinzipien
Einer der Allzeit-Grundsätze im menschlichen Zusammenleben lautet: „Wir
können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel anders setzen. Nur
für den, der nicht weiß, welchen Hafen er ansteuern soll, ist jeder Wind der
falsche.“

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Auf Einladung des Soroptimist Club Hermagor unter Clubpräsidentin
Ingrid Plozner präsentierte der aus Radio und Fernsehen bekannte Prof.
Dr. Arnold Mettnitzer am Freitag 4. November 2022 in der Aula des
Schulzentrums Hermagor seinen Vortrag unter dem Titel: „Das Leben ist
schön“. Gute persönliche Langzeit-Kontakte zu Clubschwester Stefanie
König haben dieses Engagement ermöglicht.
Mettnitzer zog im Rahmen seines interessanten Vortrages immer wieder
Vergleiche zur Welt der Kinder. „Die natürliche Unbefangenheit von Kindern
soll uns auch im Erwachsenenleben ein Beispiel sein, wie man es richtig
macht. Allerdings leben wir heute bei fortgeschrittenem Wohlstand leider
schon in einer reinen Verpackungs-Gesellschaft, ohne Beachtung der
Inhalte.“
Krisen meistern
Ganz besonders in Zeiten der Krise, wie wir sie aktuell erleben, gilt, nach den
Worten des erfahrenen Psychotherapeuten, der Appell nach ehrlicher und
unverfälschter menschlicher Verbundenheit. „Erst diese Verbundenheit
ermöglicht für jeden von uns das so wichtige Wachsen, auch in Krisenzeiten.“
Und auch aus der Welt der Musik zeigte Mettnitzer einen Grundsatz dafür auf,
dass das Leben schön ist und schön bleibt: „Damit Töne zur Musik werden,
damit die einzelnen Stimmen zu einem Gesamt-Klang werden, müssen alle
Mitwirkenden aufeinander hören und zusammenspielen.“