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04.08.2021

Hannelore Essl

In Memoriam Hannelore Essl

1940 – 2021

Der Tod ordnet die Welt neu. Scheinbar hat sich nichts verändert und doch ist alles anders geworden.


Wir denken in herzlicher Zuneigung an unsere Clubschwester Hannelore Essl, die uns als unser Gründungsmitglied 33 Jahre begleitet hat und den soroptimistischen Ideen stets sehr verbunden war. Solange es ihr gesundheitlich möglich war, hat sie gerne an den Clubveranstaltungen teilgenommen und viele unserer Projekte wurden von ihr auch finanziell unterstützt. Zahlreiche, schöne Erinnerungen haben wir auch an die gemeinsamen, fröhlichen Clubreisen, die Hannelore immer ganz besonders genossen hat; glücklicherweise gibt es davon auch viele Fotos.

Zu unserem großen Bedauern konnte sie seit ihrem Schlaganfall nicht mehr aktiv am Clubleben teilnehmen. Sie wurde aber von einigen Clubschwestern, die sie regelmäßig besuchten, stets am Laufenden gehalten. Obwohl wir wussten, dass sie immer schwächer und schwächer wurde, hat uns ihr Tod überrascht und sehr betroffen gemacht.

Hannelore war uns eine liebe Freundin, die wir vermissen und an die wir uns immer gerne erinnern werden.

Hannelore Essl (c) privat
Hannelore Essl (c) privat



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15.06.2021

100jahre.soroptimist.at ist online

Die Begleitseite zur Jubiläumskampagne mit allen Details

100 Jahre. 100 Tage. 100.000 Menschen.
Zum 100-jährigen Jubiläum von Soroptimist International wandern wir auf der „Road to Equality“ 100 Tage lang durch ganz Österreich.
Wir freuen uns über möglichst viele Mitwanderinnen und Mitwanderer sowie den regen Austausch zu frauenspezifischen Themen in vielen GEHsprächen.

Alle Details und Termine auf 100jahre.soroptimist.at

100jahre.soroptimist.at
100jahre.soroptimist.at

Alle Details zu Terminen und Wanderroute von Soroptimist-Club zu Soroptimist-Club in ganz Österreich sind unter 100jahre.soroptimist.at zu finden.Die Schwerpunktthemen unserer GEHspräche, zugleich Basis unserer Forderungen an Politik und Gesellschaft sind

  • § Finanzielle Selbstbestimmung und Chancengleichheit für Frauen
    § Frauengerechte Gesundheitsvorsorge und -information
    § Frauen- und alltagsgerechter Lebens- und Wohnraum
    § Hinsehen und Handeln. Gegen physische und psychische Gewalt an Frauen und Mädchen

Beginn des Wander-Rundkurses ist der 26. Juni 2021, 10 Uhr in Wien/Rodaun, Ziel am 3. Oktober 2021, abends Eisenstadt, wo der Abschluss-Event im Rahmen der Veranstaltungsreihe "100 Jahre Burgenland bei Österreich" stattfinden wird.

Wir ersuchen alle Teilnehmer*innen um Anmeldung auf 100jahre.soroptimist.at und eine Spende von 20 Euro auf unsere Konto SI Union Österreich, IBAN: AT 93 3284 2000 0014 4840. Der Erlös der Kampagne kommt Projekten zur Förderung von Frauen und Mädchen in Östereich und international zugute.

(Bitte beachtet: Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt in Eigenverantwortung und auf eigenes Risiko. Vom Organisator wird keine Haftung bei Schäden oder Verletzungen, die sich bei der Wanderung ergeben können, übernommen. Dies wird von der/dem Teilnehmer*in ausdrücklich durch ihre/seine Anmeldung bestätigt.)

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08.03.2021

8.März - Weltfrauentag

Stillstand ist Rückschritt

Am 8. März ist Weltfrauentag. Ein Tag, der seit hundert Jahren auf Frauenrechte aufmerksam macht. Die Gailtaler WOCHE holt stellvertretend für alle Frauen im Tal Barbara Klauss aus Kötschach vor den Vorhang.

Barbara Klauss
Barbara Klauss

Frauenrolle im Wandel

„Auch wenn sich die Rolle der Frau in der Gesellschaft seit dem Jahr 1911 gewandelt hat, wird der Weltfrauentag jährlich dafür genutzt, um auf bestehende globale Probleme aufmerksam zu machen“, schildert die begeisterte Soroptimistin. Klauss ergänzt: „Auch heute noch ist der Kampf für mehr Frauenrechte nicht beendet.“
Sie ist eine selbstbewusste, weltoffene Persönlichkeit, die durch ihre Einstellung und ihr Engagement inspirierendes Vorbild für viele Frauen ist. Die Stationen ihres Lebenslaufs zeigen ihre globale Vielseitigkeit. „Wichtig war mir immer die Ausbildung rund um die Welt. Nur wer über den Tellerrand sieht, kann Neues lernen“, ist die Karriere-Frau überzeugt. Touristische Erfahrungen sammelte Klauss unter anderem in Italien, Frankreich, Südafrika, Hongkong, Kuwait, Singapur oder in den Arabischen Emiraten, ehe sie 1986 den Familienbetrieb und die Leitung des Vier-Sterne-Hotels Kürschner in Kötschach-Mauthen für 32 Jahre übernahm.

Eine Netzwerkerin

Die gewonnenen Erfahrungen durch die beruflichen Reisen um die Welt sind der sprachbegabten Tourismusfachfrau auch bei ihren ehrenamtlichen Mitgliedschaften eine wertvolle Hilfe. So unterstützt Klauss mit ihrem Fachwissen als Präsidentin und Geschäftsführerin die Angebotsplattform „L'Austria per l'Italia“ und die Slow-Food-Bewegung. Als Vizepräsidentin von Soroptimist Austria Süd und als Kommunikationsbeauftragte von Soroptimist Austria sind Klauss die Rechte der Frauen eine Herzensangelegenheit: „Die Vision unserer Organisation ist es, sich mit unserem Netzwerk für eine Verbesserung der Lebensbedingungen für Mädchen und Frauen lokal, regional und global einzusetzen und deren Leben positiv zu verändern.“

Selbstgemachtes und Dekoration

Viel Zeit für ihr Privatleben bleibt der routinierten Karriere-Frau nicht, aber auf ihre Leidenschaften wie Reisen, Geschichte, Lesen, Wein, Dekoration und Selbstgemachtes – wie ihre allseits bekannten Marmeladen – möchte sie dennoch nicht verzichten. „Das Wichtigste in meinem Leben sind aber meine beiden Töchter Christina und Nina“, ist Klauss stolz auf ihre Familie. Sie hält weiters fest: „Ich schaue mit Freuden in die Zukunft und hoffe, noch vieles erreichen und mitbewegen zu können, denn Stillstand ist Rückschritt.“

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02.02.2021

Gedanken zum Tod unserer Clubschwester Brigitte Ther

Der Tod lächelt uns alle an. Das Einzige was wir machen können, ist zurückzulächeln.

(Marcus Aurelius)

Nicht dominant, nicht raumfüllend, nicht laut oder gar aufdringlich sondern

immer besonnen, überlegt, sorgfältig beobachtend,sehr verlässlich und manchmal fast zu bescheiden

auch neugierig, interessiert und sehr unternehmungslustig,

verantwortungsvoll und ernsthaft agierend in den ihr anvertrauten Aufgabenbereichen, ob als Gründungssekretärin, als Präsidentin, Delegierte oder Schatzmeisterin,

vorbildhaft in ihrem Interesse am Clubgeschehen und ihre Präsenz verbunden mit einer beispielhaften An- und Abmeldedisziplin.

 

SO WAR UNSERE BRIGITTE

 

Souverän und unaufgeregt lotste sie den Club in einer heiklen Phase in ruhige Gewässer und krönte ihre Präsidentschaft mit der Jumelagefeier mit dem Club Cividale. Der Austausch mit den italienischen Clubschwestern war ihr stets ein großes Anliegen und wann immer sie konnte, war sie bei den grenzüberschreitenden Treffen  dabei.

Bewundernswert war auch ihr gelassener und mutiger Umgang mit den Auswirkungen ihrer schweren Krankheit. In ihren Weihnachtswünschen an uns vom 13.12. schrieb sie lediglich, dass sie überhaupt nicht fit sei.

 

Nun ist ihre Kraft zu Ende gegangen.

Unser Verlust ist groß.

 

Einschlafen dürfen, wenn man müde ist und eine Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen hat, das ist eine köstliche, eine wunderbare Sache.

(Hermann Hesse)

 

(Text: Evi Tillian)

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22.11.2020

ORANGE THE WORLD 2020

16 Tage gegen Gewalt an Mädchen und Frauen

16 Tage lang werden Rathäuser, Krankenhäuser und Kirchen in unserer Region die Farbe Orange tragen und den Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen in den öffentlichen Diskurs rücken.

Rathaus Hermagor
Rathaus Hermagor

Gewalt an Frauen und Mädchen sichtbar machen - dies ist das Ziel der Internationalen UN Woman Kampagne ORANGE THE WORLD, bei der weltweit symbolträchtige Gebäude in orangem Licht erstrahlen. Die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen, welche jährlich zwischen dem 25. November - dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen - und dem 10. Dezember - dem Internationalen Tag der Menschenrechte - stattfinden, werden in Österreich seit 2017 gemeinsam von UN Women Austria, Soroptimist International Austria, dem Ban-Ki-Moon Centre for Global Citizens sowie HeForShe Graz umgesetzt. Im Bezirk Hermagor waren wir von Anfang an mit dabei und setzen auch dieses Jahr wieder zahlreiche Akzente.

"Die Bekämpfung der Gewalt an Frauen ist eines der obersten Ziele von Soroptimist International. Wir freuen uns mit unserem Netzwerk engagierter Frauen auch heuer wieder Teil der Aktion zu sein. Mit der orangen Beleuchtung bzw. Beflaggung von öffentlichen Gebäuden setzen wir ein nach außen hin gut sichtbares Zeichen, dass Gewalt an Frauen keine Lösung ist und keinen Platz in der Gesellschaft haben darf", erzählt Ingrid Plozner, Präsidentin, von ihrem Engagement.

Im Zuge des Aktionszeitraumes werden das Rathaus in Hermagor, das Gemeinde- und Kulturhaus in Dellach/Gail, die Stadtpfarrkirche in Hermagor, die Evangelische Kirche in Hermagor, die Kirche in Förolach, die Kirche in St.Paul/Gail sowie die Kirche in Saak allabendlich orange beleuchtet. Vor dem Landeskrankenhaus in Laas, der Gailtalklinik in Hermagor sowie dem Rathaus Kötschach-Mauthen werden orange Fahnen wehen und auf die Aktion hinweisen.

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